Rachel van Dyken
Fallen Gods
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»Fallen Gods« von Rachel van Dyken
Während die Götter auf Rache sinnen, wollen die Riesen in Frieden leben . So scheint es zumindest auf den ersten Blick. Der mehr als trügerisch ist! Denn nach der Zerstörung des Bifröst, der Brücke nach Asgard, sind ein Teil der Götter und Riesen in Midgard, also auf der Erde gefangen. Und beide Parteien sehnen sich nach dem Untergang des jeweils anderen. Dies kann nur mit Thors Hammer gelingen. Doch diesen haben die Riesen versteckt. Gut genug?
Das Cover ist sehr dunkel, in vielen Schwarztönen gehalten. Es zeigt einen majestätischen Hirsch, in dessen einem Auge sich der Sonnenuntergang wie ein Blitz spiegelt. Es wirkt auf mich bedrohlich, kämpferisch und kündet von einem Ende an. Und zwar von keinem Guten.
Rachel van Dyken hat ein wahrlich mystisches Buch geschaffen! Voller magischer Momente, prickelnder Erotik, voller Bösartigkeit, Gewalt, Liebe, Verrat und Freundschaft. Kurz, ein Buch, das die Seele eines jeden Internates widerspiegelt. Untermalt mit fantastischen Momenten, die den vergangenen oder besser gesagt halb untergegangen Götterkult zeigen. Ich liebe die Mischung aus buntem Internatsleben und Mystik sehr und genoss jede Zeile des Buches. Die Autorin schreibt voller Tempo, mit Lebenslust und actionreich, was mir gut gefiel. Die Beschreibung fand ich außerordentlich anschaulich, so dass ich mich ohne Probleme an die Endir Universität versetzen konnte. Ich liebte es, durch die ausgedehnten Wälder zu streifen, den See und die Ruinen zu erforschen und dabei nach und nach die Runen zu entdecken, die für Rey und Aric die Welt bedeuten.
Getragen wird die Geschichte von der Welt der Sagen und Mythen . Leben haucht die Autorin ihrem Buch mit den ihren wunderbaren Protagonisten ein. Götter und Riesen in Menschengestalt. Mal größenwahnsinnig, mal unentdeckt, aber immer authentisch und sympathisch. Ich habe mich sofort in Rey, Odinstochter und Aric, den Eisriesen verliebt und ging ihren gemeinsamen Weg gerne mit ihnen.
Besonders beeindruckend fand ich die Entwicklung, die die beiden machten. Teilweise durch Eigeninitiative, teilweise geschuldet durch die Umstände, die ihnen das Leben auf diktierte. Gezwungen zu Handeln, suchen die beiden nach Alternativen, um nicht den brutalsten Weg gehen zu müssen.
Mein Fazit
Ein wunderbarer Serienauftakt, der absolut Lust auf mehr macht!