•  
    Leseliste
  •  
    Vogemerkt
  •  
    Rezension
  •  
    Gelesen
  •  
    Neu

Guillermo Del Toro

Die Nacht

  • Autor:Guillermo Del Toro
  • Titel: Die Nacht
  • Serie:
  • Genre:Horror
  • Einband:Hardcover
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:09 Januar 2012
  • Preis:19,99 EUR

 
»Die Nacht« von Guillermo Del Toro


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(4.5)

 
 
2 Jahre nach der Ausbreitung der Seuche … Die Urvampire wurden vernichtet. Mittels Atomexplosionen an ihren Geburtsstätten wurden sie samt ihrer Nachkommen ausgelöscht. Der Meister hat die alleinige Herrschaft. Menschen werden in Lagern wie Vieh gehalten – diejenigen mit Blutgruppe B positiv, werden verhätschelt und „gezüchtet“, die anderen dienen als Arbeiter. Und sie scheinen sich mit ihren neuen Lebensumständen abgefunden zu haben. Doch es gibt noch immer einige Menschen, die den Widerstand proben. Ephraim Goodweather, einst der Anführer des Widerstands, ist seit der Entführung seines Sohnes Zack durch seine zum Vampir gewordene Mutter ein Wrack. Die Hauptarbeit der Gruppe um ihm lastet auf Vasiliy und Nora, die inzwischen Unterstützung von Gus und Quinlan, einem Halbvampir bekommen. Ihr Ziel: Die Vernichtung des Meisters und somit die Rettung der Welt. Doch dieser ist ihnen immer wieder einen Schritt voraus und er hat ein Druckmittel, dass vor allem Ephraim trifft: Zack, der im Meister inzwischen eine Art Vaterfigur sieht.

„Die Nacht“ bildet den Abschluss der Strain-Trilogie und ist nach dem eher ruhigeren zweiten Band wieder sehr viel actionreicher. Alles ist auf den Showdown zwischen der Widerstandsgruppe und dem Meister ausgerichtet. Doch auf dem Weg dorthin passiert sehr viel. Das „Occido Lumen“, das Buch über den Ursprung der Vampire, wird endlich entschlüsselt und somit eine Möglichkeit gefunden, den Meister zu besiegen. Man lernt neue Charaktere kennen, die aber sehr schnell wieder den Tod finden, ebenso wie einige andere „Wegbegleiter“, die man schon in den vorherigen Teilen begleitet und fast schon liebgewonnen hat.

Auch in diesem Teil gibt es ein paar Rückblicke. So lernt man beispielsweise Quinlan besser kennen. Erschaffen vom Meister selbst, aber ein „Blutgeborener“ und somit nur ein halber Vampir, ist er zwar unsterblich, aber auch er will die Vernichtung des Meisters. Auch wenn es seinen eigenen Tod bedeutet. Und auch die Geschichte über die Entstehung der 7 Urvampire erfährt man endlich genaueres.

Das Ende wird auf den letzten ca. 50 Seiten fast schon zu rasant. Teilweise leider auch ein wenig unrealistisch (gut, das war prinzipiell die ganze Reihe, aber hier eben besonders). Der Epilog … nein, hier sage ich besser nichts, sonst verrate ich noch zu viel. Fazit ist aber: Eine spannende und begeisternde Reihe, die ich persönlich verschlungen habe. Guillermo del Toro und Chuck Hogan haben eine mehr als tolle Story geschaffen, die es schon wert wäre, verfilmt zu werden.
 
 
 


Mehr Rezensionen von Lanara