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Dean Koontz

Frankenstein 2
Die Kreatur

  • Autor:Dean Koontz
  • Titel: Die Kreatur
  • Serie:Frankenstein 2
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:06 November 2006
  • Preis:7,95 EUR

 
»Die Kreatur« (Frankenstein 2) von Dean Koontz


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(3)

 
 
Seit der erschreckenden Enthüllung, dass Victor Helios, der bekannte und charismatische Geschäftsmann, eigentlich Victor Frankenstein heißt und über 200 Jahre alt ist, sind nur wenige Tage vergangen. Carson O’Connor und Michael Maddison schenken Deucalion, dem erstgeschaffenen Wesen von Frankenstein, Glauben. Haben sie doch erkannt, dass ihr Kollege Harker kein Mensch war, sondern ein Angehöriger der „Neuen Rasse“ – den Wesen, die Victor in seinen Tanks erschafft. Und Harker war nur einer von vielen Replikanten, die Victor Helios erschaffen hat. Menschen aus Politik, Justiz und sogar der Kirche wurden von ihm ermordet und ausgetauscht. Doch irgendetwas bei seinen Kreaturen scheint nicht mehr zu stimmen: Sie entwickeln untypische Gefühle, verändern ihre Physiologie, verlieren im „Gehirn“ gespeicherte Daten. Und sie alle warten nur darauf, dass sie die Menschheit, die verhasste sogenannte „Alte Rasse“, vernichten dürfen.

Ich hatte nach dem eher ruhigen ersten Teil gehofft, dass es bei „Die Kreatur“ etwas rasanter zugeht. Leider war dem nicht so, auch dieser Band war sehr ruhig und plätscherte mehr dahin. Der ein oder andere Charakter aus dem ersten Teil tauchte nicht mehr auf, dafür ein paar neue. Ob sie für die weitere Handlung wichtig sind, hat sich nicht herauskristallisiert, vielleicht waren sie nur Lückenfüller.

Der Charakter Victor Helios dagegen wurde etwas mehr beleuchtet. Völlig von sich selbst eingenommen, ein Perfektionist unter den nicht perfekten Menschen. Aber auch seine selbst erschaffenen Mitglieder der Neuen Rasse stellen sich immer öfter als nicht perfekt heraus. Doch Victor würde niemals zugeben, dass diese Makel und Fehler an seinen Experimenten liegen.

Bei diesem Buch fällt mir eine Rezension und Bewertung nicht sehr leicht. Für Fans von Dean Koontz ist auch dieser Teil der Frankenstein-Reihe eher langweilig, auf den 336 ist eigentlich kaum etwas Spannendes passiert. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und bei jedem neuen Kapitel wechselt auch die Szenerie. Dies motiviert zum Weiterlesen, weil man ja nun doch wissen möchte, wie es weiter geht. Höhepunkte in der Handlung haben leider gefehlt, selbst das Ende kam plötzlich und ganz ohne Cliffhanger da; das Buch war einfach zu Ende. Trotzdem werde ich auch die weiteren Teile lesen, schon aus Neugier!
 
 
 


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