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William Ritter

JACKABY

  • Autor:William Ritter
  • Titel: JACKABY
  • Serie:
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:cbt
  • Datum:11 Juli 2016
  • Preis:9,99 EUR

 
»JACKABY« von William Ritter


Besprochen von:
 
Laren
Deine Wertung:
(5)

 
 
1892: Die junge und abenteuerlustige Engländerin Abigail Rook ist gerade mit einem Schiff in Amerika angekommen und macht sich in dem Städtchen New Fiddleham auf die Suche nach einem Job. Dadurch trifft sie mehr durch Zufall auf den Detektiv Jackaby, der dringend einen Assistenten oder eine Assistentin sucht. Ziemlich schnell wird Abigail klar, Jackaby ist kein normaler Detektiv, sondern ein Mensch, der sich mit dem Außergewöhnlichen beschäftigt, den er besitzt die Gabe, übernatürliche Wesen wahrzunehmen. Es stellt sich bald heraus das Abigail, mit ihrer praktischen Art und ihrem Auge für das Wesentliche und Offensichtliche, eine perfekte Assistentin für Jackaby ist. Schon nach kurzer Zeit befinden sich die beiden in einem Kriminalfall, bei dem es so aussieht, als wäre der Täter kein normaler Mensch…

Meine Meinung:

William Ritter hat mit Abigail und Jackaby zwei wunderbare und sympathische Hauptcharaktere geschaffen.
Abigail, eine junge und wissbegierige Frau, die ihren Vater als großes Vorbild hat und selbst große, archäologische Abenteuer bestreiten will. Deswegen nimmt sie von zu Hause Reißaus, denn als Dame des 19. Jahrhunderts ist es für sie vorgesehen, zu heiraten und das Frauchen zu spielen. Ihre ehrliche und direkte Art hat mir sehr gut gefallen. Jackaby, ein auf den ersten Blick ziemlich durchgeknallter Detektiv, der auf den zweiten Blick aber sehr viel Ahnung hat und ziemlich unkonventionell ist, dabei auch manchmal unfreiwillig komisch.

Den Schauplatz der Geschichte hat der Autor wunderbar bildlich beschrieben, so war ich direkt neben Abigail, als sie die dunkle Straße von New Fiddleham, Richtung Gasthaus ging. Dazu noch die unheimliche Mordserie und schon konnte ich mich angenehm gruseln. Das Buch ist aus der Sicht Abigails geschrieben und der Autor verwendet die zu der Zeit übliche Sprachweise, ohne aber dabei hölzern zu wirken. Der Schreibstil ist total angenehm und flüssig zu lesen.

Und dann wäre da noch der herrlich trockene Humor, der immer dann im Buch plötzlich um die Ecke kommt, wenn man so gar nicht mit rechnet. Da das Setting ja doch oftmals ziemlich düster und unheimlich ist, schafft es dieser Humor, alles sofort etwas aufzulockern. Die Idee von Jackabys Haus, mit all seinen Bewohnern darin, fand ich einfach genial. Ich würde dort auch sofort einziehen wollen.

Das Buch hatte ich innerhalb eines Sonntages durch, einfach weil ich nicht aufhören konnte zu lesen und unbedingt wissen wollte, was denn nun hinter der unheimlichen Mordserie steckt. Ich hoffe doch ganz schwer, das “Jackaby“ nun der Auftakt zu einer ganzen Reihe ist, denn ich möchte unbedingt mehr von Abigail und Jackabys Abenteuern lesen. Mich hat die Geschichte begeistert und mitgerissen.

Fazit:

Krimi meets Fantasy - “Jackaby“ ist ein rasanter Jugendfantasy Roman, der eine spannende Mordserie beinhaltet. Mich hat das Buch zu 100 Prozent überzeugt, sodass ich es nicht nur jungen Krimi- und Fantasyfans wärmstens empfehlen kann, sondern wirklich Lesern jeglichen Alters. Deswegen vergebe ich gerne 5 Sterne.
 
 
 


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