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Stephan Russbült

Blutiger Winter

  • Autor:Stephan Russbült
  • Titel: Blutiger Winter
  • Serie:
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Bastei Lübbe (Bastei Verlag)
  • Datum:14 November 2009
  • Preis:14,00 EUR

 
»Blutiger Winter« von Stephan Russbült


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(5)

 
 
Nach dem Sieg über Illistanteè und seine falschen Elfen sollte man meinen, dass in Nelbor wieder Ruhe und Frieden eingekehrt ist.

Doch die Ruhe täuscht, denn die Götter sind verstummt. Verstummt? Oder sind haben sie Nelbor verlassen? Alle Völker drohen auszusterben, denn Kinder werden nicht mehr geboren. Dies nehmen die Priester des Prios zum Anlass, zum Krieg gegen Tabals Kreaturen aufzurufen und in den Besitz der göttlichen Artefakte zu kommen.

Kann Mogda, der zurückgezogen in den Bergen lebt, helfen? Oder will er der Prophezeiung trotzen und einfach nur seine Ruhe haben? Als er eines Tages von fremden Kriegern überfallen wird, nimmt er sein Schicksal in die Hand.


„Blutiger Winter“ ist der Abschluss der Trilogie um die Oger. Dieser letzte Teil führt den Leser mit vier verschiedenen Handlungssträngen durch die Geschichte, die sich doch irgendwie immer wieder verbinden.

Die Oger sind im Laufe der Zeit wesentlich reifer und erwachsener geworden und denken meistens, bevor sie handeln. Obwohl diese Geschichte wesentlich ernster war als die vorherigen, hat sie noch genug Situationskomik, um mehr als einmal laut zu lachen. Auch hat Stephan Russbült eine einzigartige Art, seine Charaktere zu zeichnen und zum Leben zu erwecken. So bekommen selbst Randpersonen ihren Auftritt und bleiben im Gedächtnis.

Besonders gut hat mir der Rückblick auf die Vorgeschichte gefallen: Dieser wurde nicht einfach nur zur Erinnerung wieder gegeben, sondern zu einer Art Fabel umgestrickt, deren Erzählung man gebannt folgen wollte.


War das Vorgängerbuch „Der Rubin der Oger“ nicht ganz so fesselnd, konnte Stephan Russbült hier wieder punkten. Die Trilogie hat einen mehr als würdigen Abschluss gefunden, den ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet habe. Lachend, weil es für die ans Herz gewachsenen Charaktere (zumeist) ein gutes Ende genommen hat. Weinend, weil es eben das Ende der Reihe war.
 
 
 


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