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Michelle Paver

Dein Ende wird dunkel sein

  • Autor:Michelle Paver
  • Titel: Dein Ende wird dunkel sein
  • Serie:
  • Genre:Horror
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Rowohlt Polaris
  • Datum:01 Februar 2012
  • Preis:13,95 EUR

 
»Dein Ende wird dunkel sein« von Michelle Paver


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(3)

 
 
Alone in the dark ist Jack Miller bei einer Forschungsreise in die Arktis. Ursprünglich war die Reise für 5 Personen geplant, doch durch verschiedene Unglücke sind es erst mal nur 3, die 1937 in Gruhurken in der Arktis ankommen. Anfangs läuft auch alles noch gut, die 3 Forscher bauen sich eine Unterkunft, positionieren ihre Geräte und richten sich auf ein Jahr in der Kälte ein. Doch bald geschehen seltsame Dinge. Jack fühlt sich beobachtet. Dann wird auch noch einer der 3 sehr krank und muss in die Zivilisation zurück begleitet werden. Plötzlich ist Jack allein – in der undurchdringlichen Finsternis des arktischen Winters. Zum Glück hat er noch die Hunde, anfangs…..

Das Buch ist als Tagebucheintrag von Jack Miller im Präsens geschrieben. Diese Zeitform lässt den Leser die Geschehnisse direkt mit erleben, was das Buch sehr eindrucksvoll und mitreißend macht.

Der Autorin gelingt es vortrefflich, den Leser mit in die Kälte und Dunkelheit zu nehmen, sie beschreibt die Umstände sehr eindringlich und bildhaft. In der ersten Hälfte des Buches passiert noch nicht viel, erst in der zweiten Hälfte beginnt die eigentliche Handlung mit der Krankheit von Gus. Jack stellt fest, dass nicht nur er allein von „Visionen“ heimgesucht wurde, sondern auch die anderen, aber keiner sich getraut hat, dem anderen davon zu berichten. So musste er allein mit seinen Ängsten fertig werden die sich dann ins Unermessliche steigern als er allein zurück bleibt. Gut beschrieben finde ich auch wie Jack anfangs eine gewisse Routine aufrecht erhält. Man merkt, dass die Autorin sich mit dem Thema Arktis und die dortige Dunkelheit beschäftigt und die Umstände gut recherchiert hat. Das Ende ist etwas plötzlich in meinen Augen, das wäre noch ausbaufähiger gewesen, aber im Großen und Ganzen fand ich den Roman sehr gelungen und ab etwa der zweiten Hälfte wollte ich das Buch auch nicht mehr zur Seite legen.
 
 
 


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