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Markus Tillmanns

Luzifer-Chroniken 2
Engel des Todes

  • Autor:Markus Tillmanns
  • Titel: Engel des Todes
  • Serie:Luzifer-Chroniken 2
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Ebook
  • Verlag:
  • Datum:21 Mai 2015
  • Preis: EUR

 
»Engel des Todes« (Luzifer-Chroniken 2) von Markus Tillmanns


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(5)

 
 
Neun Monate sind vergangen seit dem Kampf im Vatikan. Luzifer hat sich zurückgezogen, seine Anhänger sind in alle Winde zerstreut oder vernichtet. Als letzte „Amtshandlung“ hat Luzifer Tabarie die Leitung seiner Stiftung übertragen. Doch dies erweist sich als schwere Bürde: Der gute Ruf der Stiftung ist ruiniert und Tabarie versucht mit Hochdruck, die unterschiedlichsten Projekte ins Leben zu rufen. Mithilfe von neuartigen Medikamenten über Saatgut und Düngemitteln bis hin zu künstlicher Intelligenz möchte er die Welt zu einem besseren Ort machen. Als immer häufiger seltsame Vorfälle auftreten, realisiert er, dass nicht alle seine Mitarbeiter auf seiner Seite stehen, sondern noch immer der Führung unter Luzifer und Eisenberg hinterhertrauern. Ein Attentat auf die Firmenzentrale bestätigt seine Vermutungen und erneut begibt er sich in große Gefahr, um seine Gegner ausfindig zu machen – während der zwischenzeitlich selbst in Verdacht gerät.

Der zweite Teil der „Luzifer-Chroniken“ konnte mich genauso schnell begeistern wie schon der erste Band. Markus Tillmanns ist der Gewohnheit treu geblieben, seine Charaktere hauptsächlich mit dem Nachnamen zu benennen, trotzdem konnte ich zu der ein oder anderen Person ein Verhältnis aufbauen. Im ersten Momentan zieht man eine Linie zwischen schwarz und weiß, aber im Laufe der Geschehnisse musste ich meine Einschätzung zu den Protagonisten überdenken. Nach wie vor sehr sympathisch war mir Tabarie, der immer wieder versucht, das Richtige zu tun, aber sich dabei manchmal auch verzettelt.

Auch den Schreibstil des Autoren finde ich nach wie vor sehr angenehm. Hier wirkt nichts gekünstelt, die Dialoge lesen sich realistisch und nicht so verkrampft. Dementsprechend flogen die Seiten beim Lesen ziemlich dahin und ich war sehr schnell mit dem Buch durch (leider).

Wie schon bei „Luzifer“ gibt es von mir ein Kompliment zum tollen Cover, das meiner Meinung nach ein wirklicher Hingucker ist. Und auch hier gab es wieder bei jedem Kapitel ein nettes Zitat zur Überschrift.

Dieses Mal habe ich nichts zu Bemängeln, ganz im Gegenteil. Ich finde, was Spannungsbogen und Rasanz angeht, hat sich der „Engel des Todes“ im Gegensatz zu „Luzifer“ noch gesteigert. Auch die Mischung zwischen Realität und Fantasy ist gut gelungen – vieles könnte genauso auch im wahren Leben passieren (oder passiert vielleicht auch genau so schon längst).

Fazit:

Kein „typischer“ zweiter Teil, der oft nur als Lückenbüßer herhält, sondern ein absolut klasse geschriebenes und spannendes Buch. Bis hin zum Cliffhanger, der mich zappelig auf den Abschluss der Reihe warten lässt.

Ich habe beide Bücher als ebook gelesen, aber werde sie mir definitiv nach Erscheinen des dritten Bandes auch als Taschenbuch zulegen!
 
 
 


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