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Jennifer L. Armentrout

Obsidian 4
Origin Schattenfunke

  • Autor:Jennifer L. Armentrout
  • Titel: Origin Schattenfunke
  • Serie:Obsidian 4
  • Genre:Dark Romance
  • Einband:Hardcover
  • Verlag:Carlsen
  • Datum:18 Dezember 2015
  • Preis:19,99 EUR

 
»Origin Schattenfunke« (Obsidian 4) von Jennifer L. Armentrout


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(4)

 
 
Bei dem Versuch, Beth aus den Fängen von Daedalus zu retten, wird Katy gefangen genommen. Alle anderen können zum Glück fliehen. Während Daemon sich Vorwürfe macht, sie zurückgelassen zu haben, muss Katy unzählige Tests über sich ergehen lassen. Mit Blut- und Stresstests wird sie an ihre Grenzen getrieben und soll in Kämpfen gegen andere Hybride ihre Kräfte offenbaren. Doch ist wirklich alles an Daedalus schlecht? Wieso sind dann so viele Lux und Hybride freiwillig bei der Organisation? Und was hat es mit den Lux auf sich, die angeblich die Menschen unterwerfen wollen? In der Zwischenzeit versucht Daemon alles, um Katy zurückzuholen. Er liefert sich Daedalus aus – nicht ohne zuvor erneut Luc um Hilfe gebeten zu haben. Und dieser hat tatsächlich noch ein Ass im Ärmel.

Nach dem fiesen Cliffhanger am Ende des dritten Teiles startet „Origin – Schattenfunke“ direkt mit den Geschehnissen in Mount Weather. Diese waren sehr gut dargestellt, so dass ich beim Lesen mit Katy mitgelitten habe. Ihre Weigerung zu kämpfen schadet ihr, Widerstand wird mit Onyx-Duschen bestraft. All diese Szenen setzen Daedalus natürlich nicht ins beste Licht. Aber wie immer gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern auch grau.

Zum ersten Mal in dieser Reihe wird die Geschichte nicht nur aus Katys Sicht erzählt, sondern auch aus Daemons. Was meiner Meinung nach alles noch ein wenig auflockert – denn nun scheint sein Sarkasmus besser durch. Überrascht war ich auch von Daemons Gefühlsbezeugungen. Bisher wurde er ja eher als der coole Typ dargestellt, aber in „seinen“ Parts hat er doch arg von Katy geschwärmt. Und sie schwärmt ja schon seit Band 1 in den höchsten Tönen von ihm. Aber genau das war dann stellenweise schon wieder ein bisschen zu viel … Liebesgeschichte hin oder her, das war dann doch ein bisschen zu viel.

Gesamt gesehen kam mir die Handlung aber um einiges reifer vor. Vielleicht lag das an den doch eher brutalen Szenen in Mount Weather, aber mir kamen auch die Charaktere erwachsener vor. Leider wird es mit einigen der altbekannten Personen aber im nächsten Band kein Wiedersehen mehr geben, was mich stellenweise doch ein wenig geschockt hat. Aber – mit Archer trat ein weiterer Mitstreiter auf den Plan, der sicher noch für Spannung sorgen kann.

Fazit

Für mich der beste Teil dieser Reihe, wenn auch zwischendurch ein wenig kitschig. Wieder einmal hat die Autorin den Schluss so gewählt, dass man auf den Nachfolgeband hinfiebern kann.
 
 
 


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