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James Frey

Endgame 2
Die Hoffnung

  • Autor:James Frey
  • Titel: Die Hoffnung
  • Serie:Endgame 2
  • Genre:SF
  • Einband:Hardcover
  • Verlag:Oetinger
  • Datum:19 Oktober 2015
  • Preis:19,99 EUR

 
»Die Hoffnung« (Endgame 2) von James Frey


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(3.5)

 
 
Nur 9 sind übrig. Von 12 Spielern haben es 9 in die zweite Runde geschafft. Der Erdenschlüssel ist gefunden, doch geht es Sarah gar nicht gut damit. Musste sie doch ihren Freund Christopher dafür töten. Auch die anderen Überlebenden sind alles andere als guter Dinge. Verletzt, angeschlagen und eigentlich des Spieles müde. Doch gnadenlos werden sie voran gepeitscht und bekommen Hinweise auf den nächsten Schlüssel. Einer der Spieler findet heraus, dass das Spiel zu Ende ist, wenn der Himmelsschlüssel vernichtet wird. Doch was, wenn der lebt? Und dazu noch fast ein Baby ist?

Wieder müssen die Spieler alles geben, dabei haben sie sich doch noch nicht einmal von ihrer ersten Runde erholt. Eigentlich würden die meisten am liebsten einfach aufgeben. Doch einige verfolgen ihre eigenen Pläne – und die sind nicht unbedingt gut für die Welt. Milliarden sterben lassen oder selber zum Opfer werden? Diese Frage stellt sich den 9 Jugendlichen ein ums andere Mal. Ein riesiger Komet rast auf die Erde zu und keiner kann das verhindern.

In diesem Band habe ich mich so manchmal gefragt, wie denn die Zusammenhänge und Ziele sind. Wer sind die keplers und was haben sie mit den Spielern vor? Sollen die Spieler den Einschlag des Kometen verhindern oder besteht kein Zusammenhang beider Handlungen? Auch was die Story um den Ea mit dem Rest des Buches zu tun hatte, erschließt sich mir nicht.

Sehr viele Kämpfe sorgen am Ende für ein wenig ermüdendes Lesen, vor allem weil die Spieler scheinbar kugelsicher sind und kaum Verletzungen abbekommen, während ihre Gegner ganze Körperteile verlieren oder in die Luft gesprengt werden. Das macht das Ganze etwas unglaubwürdig, auch wenn wir uns wieder von Spielern verabschieden müssen. Der Schluss kam mir etwas zu plötzlich, hier hätte man - bedingt durch das Kind - ruhig noch weitere Spannung aufbauen können. So war das alles sehr abrupt zu Ende.

Fazit: Dieses Buch knüpft nahtlos an Band 1 an und endet genauso wie dieses wieder mit einem Cliffhanger. Nur noch 3 Tage bis der Komet einschlägt – und für uns Leser wieder langes Warten auf den finalen Band, der dann hoffentlich wieder etwas stärker wird als dieser.
 
 
 


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