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Jacquelyn Frank

Shadowdwellers
Trace

  • Autor:Jacquelyn Frank
  • Titel: Trace
  • Serie:Shadowdwellers
  • Genre:Horror
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Lyx
  • Datum:08 März 2012
  • Preis:9,99 EUR

 
»Trace« (Shadowdwellers) von Jacquelyn Frank


Besprochen von:
 
Elohym78
Deine Wertung:
(3)

 
 
Seit dem die Clankriege vorüber sind, herrscht das Zwillingspaar Tristan und Malaya über die Schattenwesen. In vermeintlichem Frieden. Ihr Großwesir Trace, sieht sich in seinen Bedenken bestätigt, als er den Abtrünnigen Baylor im Schattenreich stellen und töten kann. Dabei wird er von Ashla, einer jungen Menschenfrau beobachtet, was jedoch unmöglich sein sollte. Doch sie sieht ihn und ist auch kein Geistwesen, wie Trace zu nächst vermutete. Ashla sitzt seit einem schweren Autounfall im Schattenreich fest, ist sich dessen allerdings nicht bewusst. Zwischen den beiden Wesen entflammt eine hemmungslose Leidenschaft. Für beide Seiten birgt dies Gefahren, aber sie wollen diese nicht wahr haben, bis es schließlich zum Unglück kommt.

Das Cover zeigt einen nackten, durchtrainierte n Männeroberkörpe r bis zum Jeansbund und ohne Kopf. Passend zu Titel und Inhalt ist es sehr dunkel gehalten und im Hintergrund sind kryptische Zeichen mehr zu erahnen, als wirklich zu sehen. Trotzdem hätte ich es mir noch stärker gewünscht, im Hinblick auf Trace's wahre Natur als Kämpfer.

Jacquelyn Frank erschafft ihren Lesern eine wunderbare, geheimnisvolle Welt, in die man sofort eintauchen kann. Sie beschreibt das menschenleere New York keineswegs unheimlich, sondern eher fantastisch. Eine voll ausgestattete Welt mit allem erdeneklichen Luxus, beschienen von immer währendem Mondlicht. Nur eben ohne Lebewesen. Dies schildert die Autorin sehr bildlich und ich konnte mich sofort an diesen magischen Ort begeben. Die lauernden Gefahren schildert sie eindringlich und spannend, so dass man geneigt ist, beim Lesen über die Schulter zu blicken, auch wenn diese Gefahren nicht greifbar, sondern mental sind.

Leider wurde ich mit den Protagonisten Ashla, der Menschenfrau und Trace, dem Schattenwesen, nicht wirklich warm. Hier hätte ich mir eine deutlichere Ausarbeitung der Charaktere gewünscht. Ashla schüchtern und scheu, Trace der Starke, Bestimmende. Ihre Lebensgeschicht e wird leider nur am Rande erzählte, was ich schade fand, da das Potenzial der Schriftstelleri n in den bildlichen Darstellungen sehr stark war.
Einzig die erotischen Spiele zwischen den beiden wurden mehr als sinnlich geschildert. Etwas weniger davon und dafür mehr Einblicke in die Charaktere wären wünschenswert gewesen. Ashla, die allein und verloren in New York wandelt, muss schier vor Angst und Unsicherheit beben, aber mehr als ein leicht mulmiges Gefühl wird nicht vermittelt. So auch Trace, der in Ashla seine Seelengefährtin findet - anscheinend ein bedeutendes Ereignis in der Schattenwelt - wird mit erotischen Gefühlen quasi abgespeist.

Mein Fazit:

Ein gelungener Serienauftakt, der neugierig auf die Folgebände macht!
 
 
 


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